5,0 von 5 Sternen Der. Vorhang oder Das Stück ist nicht zu Ende,....
Rezension aus Deutschland vom 18. März 2016
Verifizierter Kauf
Sehr beeindruckend, guter Schreibstil, gute Einblicke in die Theaterwelt und in die Arbeit der Schauspieler. Teil 1 und Teil 2 werden gut zusammen gefügt. interessant und gut lesbar.
A. Stephan
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5,0 von 5 Sternen Lesegenuss
Rezension aus Deutschland vom 20. Mai 2016
Rohna Buehler ' Hinter dem Vorhang
Auf 198 Seiten zeigt Rohna Buehler in ihrem Roman 'Der Vorhang', dass es im Leben nicht immer geradeaus geht, sondern manchmal ebenso banal wie unglaublich sein kann. Der Inhalt besteht aus 2 Teilen und einem Epilog. Im ersten Teil werden Ina und Sofia vorgestellt, Ina im 2- Jahresrhythmus von 1947 bis 1959, Sofia 1972 im Verlauf einer Woche. Im 2. Teil des Buches wird von der Schauspielerin Sofia im Wochenrhythmus berichtet. Er beinhaltet die Konsequenz der Protagonistin aus den Erkenntnissen, die sie im 1. Teil gewonnen hat. Der Leser wird schon bald ahnen, was sich hinter den beiden Namen verbirgt. Inhaltlich hält die Autorin sogar noch am Schluss, im Epilog, für den Leser eine Überraschung bereit.
Rohna Buehler beschreibt die Menschen in ihrem Roman sehr präzise und detailreich in den Handlungsabläufen, ohne ausschweifend zu werden. Mit einem flüssigen Schreibstil, bildhafter Sprache und kreativer Wortwahl (Afsoi ' Sofia und Stanef - Stefan) wird das Lesen zum Vergnügen. Die Faszination zur Natur wird zu einem geschilderten Farbenfeuerwerk, wenn die Autorin sie mit wunderschönen Beschreibungen 'Die Straße glitt in wechselnden Wellen von Licht und Dunkel unter den Rädern hinweg, rollte sich ab', Metaphern ' ' Lautfetzen schwebten herüber ' ein in die Luft geschriebenes Stenogramm' und Vergleichen wie ' ihre Hand wie ein Vogel im Nest', ' glänzte das Wasser wie flüssiges Metall' schmückt. Häufig wird die Natur auch personalisiert 'unter dem plötzlich entblößten Himmel'.
Es sprüht vor Liebe und Leidenschaft zur Schauspielerei und Musik, wobei die Autorin die entsprechende Fachterminologie kennt und richtig verwendet. Lebensrollen werden mit Schauspielrollen assoziiert. Manchmal verwischen diese Welten, besonders im Schmerz. Die Perspektive des Betrachters ändert sich, wie beim Rollenstudium. Die Rollenfindung wird in der Realität erfasst. Die Protagonistin, die Schauspielerin ist, will den Schleier wegreißen, der Geheimnisse, Intrigen und Verlogenheiten ihrer Jugend verhüllt und der Wahrheit auf den Grund gehen. Der Blick 'hinter dem Vorhang' wird zu einer Suche nach der eigenen Identität, die sie kompromisslos verfolgt. Es zeigt ihre starke Leidenschaft in dem, was sie macht und liebt, ebenso die Qual des Kreativen, der nur optimal arbeiten kann, wenn er mit sich im Reinen ist. Die Protagonistin Sofia will nicht für das geliebt werden, was andere in ihr sehen, sondern für das, was und wie sie ist, will kein Ersatz sein. Ihre unermessliche Freude am Leben und der Liebe, die sie voll auskostet, reißt den Leser mit, auch die ungezwungene Sicht auf die Sexualität. Gefühle lassen sich nicht erzwingen, sie entwickeln sich, wenn kein Druck dahinter steht. Kinderlosigkeit wird thematisiert. Der Leser spürt wie Sofia sich treu bleibt, stimmig ist und bleibt. Zum Schluss entlarvt sie die Lebenslüge ihres Partners und die Bigotterie ihrer Adoptiveltern. Nachdem der Vorhang gelüftet ist, kann sie endlich abschließen, sich wieder auf Neues einlassen.
Nach dem Theaterspiel geht das Leben, ist der letzte Vorhang gefallen - WEITER!
Ein mitreißendes Buch mit ernsthaften Themen, das ich sehr empfehlen kann!
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5,0 von 5 Sternen Diesem Buch wünsche ich einen Preis
Rezension aus Deutschland vom 22. Mai 2016
Mit Begeisterung las ich auch dieses Buch von Rohna Buehler. Die Personenbeschreibungen sind hervorragend und mit viel Empathie beschrieben. Der Inhalt berührte mich sehr. Der Epilog am Ende des Romans – man beginnt es vorher zu spüren – ist mich begeisternd und bedrückend erzählt. Eine sehr in mir arbeitende Wendung des Romans.
Danke für die schöne Sprache. Jeder Satz ist inhaltlich und atmosphärisch stimmig. Selten las ich einen so spannenden und sprachlich guten Roman. Würde gern mehr Romane von Rohna Buehler lesen. Ich las Romane, die Auszeichnungen erhielten, die mich nicht berührten.
M.B.H aus Essen
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5,0 von 5 Sternen Ein spannendes und mitreißendes Buch mit Einblick ins Theaterleben
Rezension aus Deutschland vom 24. August 2016
Dieses faszinierende Buch beschreibt auf berührende Weise die Suche nach sich selbst auf den irreführenden Strassen des Lebens. Es erzählt von Träumen, verpassten Chancen und neuen Möglichkeiten. Zeit ist umkehrbar.
Dieses Buch ist in meinen Augen etwas ganz Besonderes; es regt zum Nachdenken an, ganz ungezwungen. Der Schreibstil macht es einem leicht, in die Geschichte abzutauchen, und schon nach wenigen Seiten fühlt man sich mittendrin im Geschehen. Mit ihren Worten lässt die Autorin Bilder entstehen, und man fühlt mit jeder einzelnen Person in dem Roman mit.
Sehr empfehlenswert!
C. Lafont-König
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5,0 von 5 Sternen Rhona Buehlers Roman "Der Vorhang..."
Rezension aus Deutschland vom 19. Juni 2016
Rhona Buehlers Roman,ist so fesselnd-ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen ! Zuerst dachte ich :"Psychokram",-Aber so fundiert und ohne die üblichen Klische's zu bedienen wurde das Leben der Schauspielerin Sofia geschildert ,deren Kindheitserinnerungen erst bei
der Begegnung mit dem jungen Martin und der überraschenden Lösung am Ende verarbeitet statt verdrängt werden konnten.
Ich kann dieses Buch weiterempfehlen !
Kompliment-Frau Buehler !
Brigitte
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5,0 von 5 Sternen LESENSWERT UND SPANNEND
Rezension aus Deutschland vom 25. Juni 2016
Das 2.Buch, das ich von R.B.gelesen habe ! Ich fand es sehr fesselnd und spannend, auch sprachlich hat es mich begeistert! Inhaltlich hat es mich ebenso überzeugt, und je weiter ich gelesen habe, umso neugieriger wurde ich. Da ich mich auf einer Seereise befand,
habe ich das Buch in die Schiffs-Bibliothek gestellt, um andere Mitreisende auf die Autorin aufmerksam zu machen. Es lohnt sich !
H.B.A.
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Ein wunderbares Buch!
Rezension aus Deutschland vom 7. März 2016
Verifizierter Kauf
Ich hatte bereits ein anderes Buch von Rohna Bühler gelesen: "und jag die Asche in den Wind". Schon mit diesem Werk hat sie mich mit ihrem Schreibstil überzeugt. Umso mehr war ich gespannt, ob ein weiteres Buch folgen wird. Mit "Der Vorhang - oder das Stück ist nicht zu Ende..." ist ihr erneut ein toller Roman gelungen. Ich möchte nicht viel aus dem Inhalt vorweg nehmen, denn ich finde, dieses Buch muss jede (r) selbst gelesen haben. Nur soviel möchte ich mitteilen: Der Roman hat 198 Seiten. Die letzten 60 Seiten habe ich mit zunehmendem Tempo gelesen. Es nahm Fahrt auf, ließ mich nicht mehr los, ich musste es zuende bringen. Am Grab der Mutter, Sofia hockte dort und ich hatte einen Kloß im Hals, musste schlucken und eine Träne weg wischen.
Dann die Entwicklung mit Martin. Wer der Vater ist, drängte sich mir schon auf.
Das Treffen mit Beate im Café.... Da flossen meine Tränen.
Seine Sicht auf ihr Leben, ihre Sicht auf seins, ihre Welten. Unvereinbarkeit von Wunsch und Wirklichkeit. Ein Jungsmutterherz wie meins blutet bei solchen Szenen.
Muss jetzt spazieren gehen. An die frische Luft. Das Gelesene wirken lassen.
Ein wunderbares Buch!
Ich empfehle es allen, die sich jenseits irgendwelcher Klischees in beliebigen Liebesromanen und jenseits von Action und Thriller gut, anspruchsvoll und fesselnd unterhalten lassen möchten.
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5,0 von 5 Sternen Ein spannendes und mitreißendes Buch mit Einblick ins Theaterleben Rezension aus Deutschland vom 24. August 2016
Dieses faszinierende Buch beschreibt auf berührende Weise die Suche nach sich selbst auf den irreführenden Strassen des Lebens. Es erzählt von Träumen, verpassten Chancen und neuen Möglichkeiten. Zeit ist umkehrbar.
Dieses Buch ist in meinen Augen etwas ganz Besonderes; es regt zum Nachdenken an, ganz ungezwungen. Der Schreibstil macht es einem leicht, in die Geschichte abzutauchen, und schon nach wenigen Seiten fühlt man sich mittendrin im Geschehen. Mit ihren Worten lässt die Autorin Bilder entstehen, und man fühlt mit jeder einzelnen Person in dem Roman mit.
Sehr empfehlenswert!
C. Lafont-König
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5,0 von 5 Sternen LESENSWERT UND SPANNEND
Rezension aus Deutschland vom 25. Juni 2016
Das 2.Buch, das ich von R.B.gelesen habe ! Ich fand es sehr fesselnd und spannend, auch sprachlich hat es mich begeistert! Inhaltlich hat es mich ebenso überzeugt, und je weiter ich gelesen habe, umso neugieriger wurde ich. Da ich mich auf einer Seereise befand, habe ich das Buch in die Schiffs-Bibliothek gestellt, um andere Mitreisende auf die Autorin aufmerksam zu machen. Es lohnt sich !
H.B.A.
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Rezension aus Deutschland vom 10. März 2016
Mit großer Anteilnahme am "Schicksal" der jungen Frau, die als adoptiertes Kind ihrer selbst nicht sicher sein kann und aus diesem Grunde in immer neue Rollen schlüpft, hat mich sehr berührt. Rohna Buehlers klarer, nie ins Kitschige abgleitender Stil vermag den Leser bis zum Schluss zu fesseln. Lesenswert!
Uta O.
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Rezension aus Deutschland vom 22. April 2016
Liebe Frau Bühler,
Ich bin beeindruckt von ihrem 2. Roman' Der Vorhang oder das Stück ist nicht zu Ende, wenn der Vorhang fällt.'Besonders gefällt mir die sehr gute Personencharakterisierung und auch die spannende Darstellung des Inhalts.
Freundliche Grüße
Ulla S.
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Bewertung von Mechthild Bordt-Haakshorst aus Essen am 09.04.2016
Ich habe das Buch mit großer Spannung gelesen. Die Personenbeschreibungen sind sehr gelungen. Die Beschreibung der Theaterszene und Auflösung . Bitte mehr von diesen Büchern. Jede Stimmung konnte ich sehr gut nachempfinden. Sich so treffend auszudrücken bewundere ich.
Machen Sie weiter so!!!
Viel viel viel Glück!!
Herzlichst
Mechthild
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Bewertung von tuete aus 40699 am 22.07.2016
das Buch wurde von einer Frau für Frauen geschrieben. Ich habe es als Mann nicht weggelegt, sondern war von der facettenreichen, detaillierten und zielführenden Sprache begeistert, so dass ich das Buch unbedingt zu Ende lesen musste. Die Protagonistin schwebt zwischen Traum, Alptraum und Wirklichkeit hin und her und erlebt ein Chaos der Gefühle, welches aber zu einem interessanten und vielleicht überraschenden Ende führt.
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Bewertung von ute aus Köln am 11.06.2016
Hinter den Kulissen
Rohna Buehler versteht es, geschickt zwei Zeitzonen bzw. zwei Erzählstränge miteinander zu verknüpfen. Der aufmerksame Leser entdeckt allmählich, was Sofia mit Ina verbindet. Dabei helfen die tagebuchartig angelegten Kapitel, die Geschehnisse zuzuordnen und sie miteinander zu verbinden.
Der Autorin ist ein einfühlsames Werk gelungen, das dem Leser u.a. die Möglichkeit gibt, in die Zeit der fünfziger/sechziger Jahre einzutauchen. Sie verschafft Einblicke in die Welt der Schauspieler, Künstler, der Bühne und ihren "Kulissen". Rohna Buehler beschreibt eindrucksvoll, wie mühsam, aber lohnend die Suche der Protagonistin nach ihrer Identität und ihren Wurzeln ist.
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Bewertung von Evita aus Berlin am 01.03.2016
Das Buch hat aus einem ungemütlichen Sonntag einen vergnüglichen gemacht; habe es in einem Zug gelesen und es hat mir sehr gefallen! Toll die Szene im Theater zw. den beiden Frauen und der Knaller am Schluss...
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Dr. Heiger Ostertag, www.die-gruppe-48.net
8. Januar um 09:09 ·
**Rohna Buehler. Hinter dem Vorhang. **Twentysix. Norderstedt, 2015. 198 Seiten ISBN 9 783740 708979
Der Schauspielerin Sofia Berger befindet sich nach einer OP im Krankenhaus und beschäftigt sich in der Rekonvaleszenz mit ihrem Leben:
Mit Anfang zwanzig heiratete sie den fünfundzwanzig Jahre älteren Regisseur Stefan Berger und wurde mit und durch ihn eine erfolgreiche Schauspielerin. Jetzt, acht Jahre später, hat er sie verlassen, ein biografischer Umbruch zeichnet sich ab. Auf zwei Ebenen sucht sie nun in ihren Erinnerungen nach der eigenen Identität und einen Neubeginn. Zum einem als kindliche Ina, deren Leben in einem Zweijahresrhythmus von 1947 bis 1959 (mit Sprung von 1953 auf 1957) vorgestellt wird und als Sofia im Juli 1972. Eine letzte Wendung im Epilog führt ins Jahr 1984. Am Ende erkennt sie, banal wie unglaublich, „das Leben geht nicht geradeaus, es schlägt Haken“.
Im Zentrum des Romans steht die Schauspielerin Sofia, in ihrem ganzen inneren wie äußeren Habitus präzise beschrieben und als Mensch in all ihren Schattierungen hautnah erlebbar. Auch die sie umgebenden Personen sind en Detail dargestellt und in ihren Handlungen frisch und lebendig. Flüssig und bildhaft lässt uns die Autorin verschiedene Szenerien und Phasen aus Sofias Leben nachfühlbar werden. Klare und metaphorisch ansprechende Beschreibungen führen tief ins Innere der Sprache: „Lautfetzen schwebten herüber“ das Wasser glänzte „wie flüssiges Metall“. Der ganze Roman sprüht vor Leidenschaft zur Schauspielerei und Musik. Lebensrollen werden mit und durch Schauspielrollen assoziiert. Neben der besonderen Biografie der Protagonistin bekommt der Lesende so detaillierte Einblicke ins Theater- und Musikleben. Letztlich geht es darum, den dramatischen Vorhang zu öffnen und den Schleier wegzureißen, der über Sofias Jugend liegt, und der schon immer gefühlten Wahrheit auf den Grund gehen. Der Blick „dahinter“ offenbart ihre eigentliche Identität und entlarvt die Lebenslügen ihrer näheren Umgebung. Der Epilog am Ende des Romans kommt – wenn inhaltlich erahnt – etwas überraschend. Hier hätte man sich eventuell eine größere Breite in der Darstellung gewünscht. Die Wendung als solches ist aber stimmig und lässt den Leser durchaus zufrieden zurück. Ein insgesamt atmosphärisch dichtes und stilistisch ansprechendes Buch, das eine packende Lektüre verspricht.